Info: um im Handybetrieb alle Bilder voll genießen zu können bitte Querformat nutzen!!
Letztes Update: 10.02..2026
Kurzwaffenseminar
Aktuelles & Termine
Bläserhutabzeichen 2025/26
Augen auf beim Kaffeekauf
Die Geschichte beginnt recht simpel: Das Angebot eines Online-Kaffevertriebs wird genutzt. Es gibt als Bonus eine Tasse und als „Dankeschön“ dafür wird die Tasse vom Käufer in den sozialen Medien gepostet.
Beim Kaffevertrieb handelte es sich um einen deutschen Anbieter, der seinen Internetauftritt stark an die International deutlich bekanntere Firma „Black Rifle Coffee Company“ angelehnt hat.
Bei oberflächlicher Betrachtung (Exsoldaten mit neuem Geschäft, die aus den Erlösen PTBS Behandlungen u.ä. unterstützen) ist auch das Konzept des deutschen Betriebs an die Ammis angelehnt.
Doch für mehrere Käufer kam das dicke Ende noch:
Verdacht des Rechtsextremismus und damit verbunden Probleme mit der Waffenbehörde!!!
Da sich das betreffende Angebot speziell an Mitglieder der Blaulichtfamilie richtete, bekamen diverse Sportschützen aus Polizei und Militär nun Probleme mit ihrer Waffenbehörde und dem hessischen Verfassungsschutz der diese Seite/ Gruppierung offenbar im Visier hat und -je nach Job- auch mit dem MAD.
Hintergrund: Die Betreiber der Seite bzw. die Gruppierung stehen im Verdacht eine Nachfolge einer bereits verbotenen rechtsradikalen Vereinigung zu sein, die „man ja durch Kauf und mediale Verbreitung aktiv unterstütze“!
Bei einem Blick auf die betreffende Seite findet man in deren Statuten recht weit oben einen Gleichheitsgrundsatz was Religion und Hautfarbe angeht.
Die anstehenden Verfahren werden sich darum wohl um die Vermeidbarkeit drehen.
Die Verfahren sind offenbar noch nicht abgeschossen. Auch der in Jagdkreisen bekannte Youtuber und Anwalt Herr Teppe hat inzwischen eine Mandantschaft und man darf gespannt sein, wie die Verfahren ausgehen.
Darum: Augen auf beim Kaffeekauf
Herbstsitzung 2025
Am 16.10 fand die Herbstsitzung des Hegerings Extertal im fast schon fernen Aerzen-Grupenhagen statt.
Zwar war die Versammlung nicht so gut besucht wie erhofft, doch war der gefundene Saal in Größe und Ambiente wie für den Hegering gemacht.
Es gab diesmal keinen „Externen Redner“, jedoch machte der Stellv. Vorsitzende der KJS Lippe Herr Dr. Manuel Ermann seine Aufwartung und berichtete aus der KJS.
Herr Ermann wies noch einmal auf die Problematik der ASP hin und bat darum, in den Anstrengungen diesbezüglich nicht nach zu lassen.
Auch über die Kausa „Waschbär in Lemgo“ wurde berichtet. Der beschuldigte Waschbärbeauftragte wurde rechtskräftig von allen Vorwürfen entlastet.
Forderungen von Tierschutzverbänden und Teilen der Presse den betreffenden Beauftragten seines Ehrenamtes zu entheben steht die KJS gerade auch vor dem rechtlichen Hintergrund ablehnend gegenüber.
Der Hegerigsvorstand begrüßt dies ausdrücklich.
Der Obmann PÖA referierte über die Problematik „Unfallaufnahme von Wildunfällen durch JAB“.
Er schlug hierbei den Bogen vom Kienbaumgutachten zur Arbeit der Polizei NRW bis zum Unfallaufnahmeerlass NRW.
Hierin wird der Stellenwert polizeilicher Arbeit sowie die Zuständigkeit klar dargestellt.
Abweichungen sollten nach Meinung des Referenten auch im Interesse der langfristigen Personaldecke (Einsatzbelastungszahlen) der KPB Lippe die seltene Ausnahme bleiben.
Einige Neumitglieder waren anwesend und stellten sich in teilweise deutlicher Kürze vor. Sowohl junge Jäger als auch Jungjäger gesetzteren Alters haben den Weg in den Hegering gefunden.
Der Hegering freut sich darüber, dass wir weiterhin wachsen. Hegeringsleiter Jens Kenter sieht hierdurch die gute Arbeit der Obleute und Gruppen im Hegering bestätigt.
Noch einmal im Namen des gesamten Vorstandes ein Herzliches Willkommen und Waidmannsheil.
Auch eine Ehrung konnte vorgenommen werden.
so erhielt Ingo Thielke die Jagdhornbläser-Verdienstnadel in Bronze.
Hierzu möchte der gesamte Vorstand noch einmal herzlich gratulieren.
Der betrübliche Teil des Abends war der Umstand, dass erneut der Zustand der Aufbruch-Tonnen als mangelhaft angesprochen werden musste.
Hier herrscht immer noch dringender Verbesserungsbedarf.
Letztlich endete der Abend in guter Stimmung etwas früher als gewohnt und in der Hoffnung beim nächsten mal wieder ein größeres Plenum begrüßen zu können.
Wandertag im Bent
Am 07.09. fand die jährliche Hegeringswanderung unter reger Beteiligung statt.
Über 60 Waidmänner und -Frauen fanden sich -oft mit ihren Hunden- zu diesem Event ein.
Teilnehmer sprachen mitunter von „Drückjagdvorbereitung“, waren die gewählten Wege teilweise durchaus geeignet zumindest auf Zecken zu stoßen.
Der Abschluss fand (erneut dankenswerterweise) auf dem Hof von Günter Kamp statt. Auch hier begleitet durch das eigene Bläsercorps.
Wölfe!
Nach vielen Gerüchten und Vermutungen über die Jahre, ist es nun bestätigt, dass Wölfe in unserer direkten Nachbarschaft waren.
Und zwar im Dreieck Rott, Volksen, Wennenkamp auf niedersächsischem Gebiet.
Diese Meldung ist natürlich erst mal kein Grund zur Panik. Steigende Population und starke Wanderbewegungen der Wölfe machen ihr Auftauchen in jeder Region immer wahrscheinlicher.
Um nun aber herauszufinden, wo, wie und wer sich da tummelt, sind nicht zuletzt wir Jäger gefragt.
Im Rahmen des Wolfsmonitorings können wir mit unseren Wildkameras sicherlich die belastbarsten Daten liefern.
Gern erinnern sich Teilnehmer sicher an den Vortrag des Wolfsbeauftragten bei unserer Hegeringsversammlung im letzten Jahr.
Um es nicht nur den Jägern, sondern allen zu erleichtern, die es geschafft haben Isegrim vor die Linse zu bekommen hier nun die Emailadresse des Landesamts für Natur […] NRW.
Zur vollständigen Meldung möchte man:
Vor- und Nachnamen, Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen, Datum, Uhrzeit und genauen Ort. (ggf. Koordinaten) Fotos und Videos gern als Anhang.
Zuletzt muss auch vorbereitend gesagt werden, dass im Schadensfall an Haus- oder Nutztieren zeitnah eine Meldung unter der selben Adresse erfolgen muss, da zur Schadensregulierung innerhalb von 24h eine Probenentnahme zur genetischen Auswertung erfolgen muss. Telefonisch ist das Ministerium unter 02361/305-0 zu erreichen.
Wir weisen darauf hin, dass eine Wolfssichtung für sich genommen noch kein Grund zur Beunruhigung ist. Ein normal veranlagter Wolf sollte den Menschen meiden und stellt keine Gefahr dar.
Wenn Wölfe jedoch durch unverantwortliches Füttern und Anlocken die Scheu vor Menschen verlieren, stellt ein bis über 40kg schweres Raubtier durchaus eine Gefahr dar.
Hier sei auch noch einmal die „Generation glotz-in-die-Hand“ gewarnt!
KEINE Selfies mit einem Wolf machen!
Der Begriff „Clickbait“ bekommt in diesem Zusammenhang eine durchaus reale Komponente!
Erfolgreiche Müllmission
Meet & greet am Entsorgungshof
Schon bei der Anreise ins Revier war klar: Frühjahrsputz steht an. Immer wieder konnten kleine Gruppen mit Müllsäcken in den Orten gesichtet werden.
Die Feuerwehr Döhrentrup, die die Gräben der Alverdisser Str. außerorts vom Müll befreite, erinnerte dabei durch ihre Uniformen ein wenig an die berühmten „Chaingangs“, die Häftlingsgruppen, die in den USA entlang der Highways für Ordnung sorgen.
Am Müllplatz wurde deutlich: der Trend geht zur Altreifenentsorgung.
Aufgrund der abgeschnittenen Flanken liegt der Verdacht nahe, dass hier illegale Schrottsammler am Werk waren. Fix den Reifen abgeschnitten und die Felgen zum Altmetallhändler.
Es sei hierbei darauf hingewiesen, dass die fliegenden Schrotthändler ihrer Tätigkeit in den allermeisten Fällen gänzlich illegal nachgehen. Allein das typische Gebimmel bedürfte einer Sondernutzungserlaubnis und ist Ordnungswidrig.
Fehlende Reisegewerbekarten, Sozialbetrug und Umweltdelikte -teilweise mit gefährlichen Stoffen- sind weitere übliche Begleiterscheinungen.
Das Problem hierbei: Es lohnt sich noch immer!
Darum: wenden sie sich bei Bedarf an örtliche Schrotthändler und weisen den fliegenden Umweltferkeln den Weg zum Ortsausgang!
Orange trägt nicht nur die Müllabfuhr!
In geselliger Runde bei bestem Wetter und Verpflegung wurde die Sammelaktion erfolgreich beendet und Pläne für das kommende Jagdjahr geschmiedet.
Biotoppflege
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, gilt unser besonderer Dank den Helfern, die tatkräftig dafür gesorgt haben, dass über 200m Hecke „auf den Stock“ gesetzt werden konnten.
Regelmäßige Gehölzpflege ist ein Baustein zur Niederwildhege. Bieten doch die verjüngten Strukturen einen variantenreicheren Lebensraum.
Da auch schweres Gerät zum Einsatz kam, konnten die Arbeiten zügig abgeschlossen werden.
Im Gegensatz zu so mancher professionellen Organisation aus dem BOE-Bereich, schafft es der Hegering Extertal praktisch immer, seine Mitglieder bei gemeinsamen Aktionen auch vor Ort zu verpflegen.
Waschbärbeauftragte im Extertal
Poltergeister sind nun kein Problem mehr!
Die Geister, das sind die vielen Waschbären, die sich nicht nur in Wald und Flur, sondern auch auch in Carport und Spitzboden wohl fühlen.
Unsere offiziell zugelassenen Geisterjäger, das sind:
Jens Kenter und
Jens Basanow.
Hollywood beiseite!
Privatpersonen dürfen auch auf dem eigenen Grund und Boden keine Wildtierfallen aufstellen.
Aus diesem Grunde gibt es registrierte Waschbärbeauftragte, die tierschutzkonform und mit Lebendfallen die ungebetenen Mitbewohner in Haus und Scheune fangen.
Für das Extertal sind dies die oben genannten Herren.
Unter den Telefonnummern
0163/8074764 und
0160/5502552 können betroffene Bürger hier kompetente Hilfe finden.
Anstehende Seminartermine
Kurzwaffenseminar KJS
Grundlagen des praktischen Kurzwaffenschießens
Samstag, 28.02.2026 11:00 – 14:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 120€ pro Person (inkl. Benutzung Schießstand und Verbrauchsmaterial)
Innerhalb von zwei Trainingstagen á drei Stunden werden der sichere Umgang mit einer Kurzwaffe
Das Ziel ist es, den Grundstein für das sichere Führen und die Abgabe von Fangschüssen zu legen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 6 begrenzt.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die professionelle Vermittlung der Inhalte in einem offenen und
Der Seminarleiter ist Polizeibeamter und ausgebildeter Schießtrainer. Dabei war er in der Ausbildung
Er wird durch eine weitere erfahrene Aufsicht beim Schießen unterstützt.
Kursinhalt:
Benötigte Ausrüstung:
Anmerkungen:
Es ist möglich, eine Kurzwaffe mit zwei Teilnehmer*innen zu benutzen, da in Halbgruppen
Bei Revolvern wird empfohlen ca. 150 Schuss .38 Special und 50 Schuss .357 Magnum mitzubringen.
Es wird empfohlen, ein formstabiles Holster, möglichst aus Kunststoff/ Kydex zu benutzen. Sollte dies
Bei Fragen zum Ablauf oder zur Ausrüstung steht der Seminarleiter unter 0163/1616992 (am besten
